Vitamin D – das Sonnenvitamin und leckere Avocados

Unter den Begriff Vitamin D fallen mehrere fettlösliche Verbindungen. Eine davon ist Vitamin D3, auch Cholecalciferol genannt. Es wird in der Niere und der Leber in das aktive Hormon Calcitriol umgewandelt. Vitamin D kann der Körper mithilfe der UV-B-Strahlen der Sonne in der Haut selbst hergestellt werden. Camping ist eine gute Möglichkeit um viel Sonne zu tanken. Im Winter ist die Sonnenstrahlung aber zu schwach für eine ausreichende Vitamin-D-Produktion in der Haut. Der Körper kann dann auf das in Form von Calcifediol gespeicherte Vitamin D3 zurück. Die Vitamin D3-Speicher wird man vor allem im Muskel- und Fettgewebe finden. Wer beispielsweise in Norddeutschland lebt, hat durch die geringere Sonneneinstrahlung in den Wintermonaten keine Chance, ausreichend Vitamin D zu bilden.

Auch die Verwendung von Sonnenschutzmitteln ab einem Lichtschutzfaktor 8 blockiert die Synthese von Vitamin D in der Haut. Im zunehmendem Alter geht die Fähigkeit zurück, das Vitamin D in den Nieren in seine aktive Form umzuwandeln. Chronische Leber- und Gallenblasen-Erkrankungen können die Aufnahme und Speicherung von Vitamin D reduzieren, wenn die Fettresorption vermindert ist.

Die bekannteste Funktion von Vitamin D ist die Beteiligung am Knochenstoffwechsel. So fördert Vitamin D unter anderem die Aufnahme von Calcium und Phosphat aus dem Darm und fördert somit den Einbau von Kalzium in den Knochen. Vitamin D3 hat somit eine Schlüsselrolle bei der Knochenmineralisierung und deiner Gesundheit.

Folgende Aufgaben übernimmt das Vitamin D3 im Körper:

 

  • Immunsystem-Stärkung, bei der Abwehr von Krankheitserregern
  • Kräftigung der Muskulatur
  • positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem
  • Verringerung von Gefäßerkrankungen
  • Schutzwirkung gegen Krebs
  • Hat eine Schutzwirkung für die Nervenzellen im Gehirn
  • Schutz vor Rachitis (deshalb ist die Gabe von Vitamin D bei Babys so wichtig)
  • positive Wirkung auf die Psyche
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn)

Vitamin-D-Mangel mit Bluttest erkennen

Ideal gelten Vitamin-D-Werte über 30 Nanogramm Vitamin D pro Milliliter Blut. Schon bei Werten unter 20 Nanogramm spricht man von einem Mangel. Ärzte und Apotheker empfehlen dann die Einnahme von 1.000 IE (Internationale Einheiten) Vitamin D pro Tag, das entspricht 25 Mikrogramm. Sie werden in Form von Tabletten oder Tropfen einmal täglich eingenommen. Präparate mit 10.000 oder 20.000 IE, zur wöchentlichen Einnahme. werden nur in speziellen Ausnahmefällen verordnet.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat neue Referenzwerte für die Vitamin-D-Zufuhr festgesetzt: 20 Mikrogramm täglich statt der bisherigen 5 Mikrogramm. Über eine normale Ernährung lassen sich maximal 4 Mikrogramm abdecken, den Rest müssen die Sonne oder Vitaminpräparate leisten. Das sind nur 10 bis 20 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs – selbst mit Lebensmitteln, die besonders viel Vitamin D enthalten, wie Eiern, fettem Fisch, Milchprodukten, Pilzen und Avocados, wird es schwierig den Vitamin D-Bedarf abzudecken.

 

80 bis 90 Prozent des benötigten Vitamin D muss der Körper unter dem Einfluss des Sonnenlichts selbst produzieren.

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