Es gibt Branchen die von der aktuellen Krise sehr profitieren. Unbestritten, ein kleiner Virus beeinflusst unser Leben in vielen Bereichen unseres Alltages. Viele Branchen sind davon betroffen und speziell der Einzelhandel, Gastronomie, Events und viele mehr, sind davon nicht ausgenommen und werden schwer darunter leiden. Das gesamte Ausmaß der Schäden ist zwar noch nicht in genauen Zahlen zu beziffern, doch sie werden in die Milliarden gehen.

Während auf der einen Seite ganze Industriezweige und Unternehmen in die Knie gezwungen werden, gibt es auf der anderen Seite auch Branchen, die von der Krise enorm profitieren. Beginnen wir mit dem Lebensmitteleinzelhandel und den Drogerien, denn siehaben weiterhin geöffnet, damt der Verbraucher weiterhin seine Produkte für das tägliche Leben einkaufen kann. Obwohl der Handel in dieser Branche unverändert weitergeht, zeigt uns doch Covid-19-Krise, dass bei vielen Menschen für eine große Unsicherheit herrscht. Speziell die Hamsterkäufe für das Toilettenpapier zeigt uns die Verwundbarkeit unserer Gesellschaft. Die Politik versucht zwar zu beschwichtigen und betont immer wieder, dass die Versorgung gesichert sei.  Das Glauben an die Politik zeigt uns dann die leergekauften Regale. Die Umsätze in manchen Bereichen des Konsums steigen massiv in die Höhe. Für wenige Bereiche gilt sogar, dass die Umsätze aktuell höher sind, als dies zum Weihnachtsgeschäft der Fall war.

Eine weitere Branche ist der Onlinehandel und Lieferdienste. Während ein Großteil der Einzelhandelsgeschäfte in den Kommunen und der Gemeinden geschlossen sind, geht der Verkauf im Internet munter weiter. Für viele Verbraucher ist das Internet aktuell die einzige Bezugsquelle. Ebenfalls profitieren die Lieferdienste von der aktuellen Krise und verzeichnen eine deutlich gestiegene Nachfrage. Vom Onlinehandel profitieren auch Logistikunternehmen und insbesondere da die Paketdienste.

Die Covid-19-Krise hat ebenfalls zu einer großen Nachfrage nach Hygienemitteln geführt. Insbesondere Desinfektionsmittel, Atemschutzmasken und Schutzkleidung sind gefragt wie noch nie, seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Hersteller verzeichnen in diesem Bereich hohe Umsatzzahlen. Diverse Unternehmen aus anderen Branchen haben ihre Produktion umgestellt, um die Nachfrage zu bedienen und einen Anstieg der Preise, der wichtigen Produkte, zu verhindern. Diverse deutsche Textilhersteller produzieren nun Behelfs Mundschutz Masken. Die wohl bekanntesten Beispiele sind HAKRO und TRIGEMA, sowie VAN LAACK. Dies drei genannten sind aber bei weitem nicht die einzigen Textilhersteller, die nun auch Gesichtsmasken produzieren. Gleiches gilt für Unternehmen der Medizintechnik. Die weltweite Aufstockung der Intensivbetten sorgt auch hier für einen regelrechten Boom. Insbesondere die Herstellung von Beatmungsgeräten wurde massiv hochgefahren. Die Gewinner sind die Drägerwerk AG aus Lübeck. Ein Hersteller für Medizin– und Sicherheitstechnik, der international bekannt für seine Atemschutzgeräte ist.

Die notwendig gewordenen Einschränkungen der Kontakte haben viele Unternehmen vor neue Herausforderungen gestellt. So wurden in kurzer Zeit einen erheblichen Teil der Arbeitnehmer ins Homeoffice geschickt. Um nun die anfallende Arbeit von zu Hause durchzuführen, mussten viele Unternehmen neue Software-Lösungen schaffen. Kommunikation mit der Firma und dem Homeoffice ist angesagt. Hierbei sein stellvertretend für viele Unternehmen die Softwarelösungen anbieten, die Firma Teamviewer aus Göppingen mit einer gleichnamigen Software erwähnt. Das Unternehmen stellt Software-Programme her, die es ermöglichen auch Videokonferenzen und Dateitransfers von Home Office zum Unternehmen durchzuführen. Laut Firmenangaben ist das Firmenprogramm Teamviewer bereits auf zwei Milliarden Geräten installiert, der Jahresumsatz des Unternehmens lag 2019 bei beachtlichen 325 Millionen Euro.

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