Gesunde Öle

Wussten Sie, dass zu den gesündesten Ölen das Kokosnussöl zählt. Kokosnussöl hilft den Cholesterinspiegel zu senken und wirkt dank der enthaltenen Laurinsäure antibakteriell und antiviral. Kürbiskernöl wird aus den gerösteten Samen des Kürbisses hergestelltes. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Kürbiskernöl und seine Inhaltsstoffe, wie vor allem Vitamin E und Linolsäure, ebenfalls einen erhöhten Cholesterinspiegel senken kann. Die regelmäßige Einnahme von Kürbiskernöl beugt somit Herz- und Kreislauferkrankungen vor. Das gilt besonders dann, wenn das Kürbiskernöl nicht erhitzt wird. Phytosterol zählt zur Wirkstoffgruppe der pflanzlichen Hormone und zu den Urologika. Eine andere Bezeichnung für die Cholesterin-ähnliche Substanz ist Phytosterin. Die im Kürbiskernöl vorhandenen Phytosterole wirken hemmend auf die Bildung von Dihydrotestosteron, dass hauptsächlich für die Prostatavergrößerung verantwortlich gemacht wird. Kürbiskerne und Kürbiskernöl werden auch zur Vorbeugung, bei Prostata Problemen empfohlen. Erdnussöl: Enthält besonders viele gesunde mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie die Vitamine E, B1, D und das Vitamin K. Mit circa 23 mg pro 100 Erdnussöl ist der Vitamin E-Gehalt ebenfalls erwähnenswert. Mit rund 44 Prozent mehrfach ungesättigten Fettsäuren und etwa 37 Prozent einfach ungesättigten Fettsäuren, die überwiegend in der Ölsäure zu finden sind, gehört das Erdnussöl zweifellos zu den empfehlenswerten Speiseölen. Das Schwarzkümmelöl ist ebenfalls ein hervorragendes Öl. Schwarzkümmelöl besitzt entzündungshemmende, schmerzlindernde und antioxidative Eigenschaften. Dadurch wirkt es positiv bei zahlreichen Erkrankungen, wie Bluthochdruck, Allergien, Schlafstörungen, Diabetes und Akne. Im Schwarzkümmelöl finden wir essentiellen Fettsäuren, die unser Körper nicht selber herstellen kann. Diese ätherischen Öle helfen antioxidativ, desinfizierend und antimykotisch. Außerdem stecken in Schwarzkümmelöl viele wichtige Mineralstoffe wie Zink, Selen, Magnesium und Aminosäuren, sowie mehrere Vitamine. Ebenfalls befindet sich im Schwarzkümmelöl einen hohen Gehalt an verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen, wie Saponinen und viele Gerbstoffe. Leinsamen verfügen über einen hohen Gehalt an Alpha-Linolensäure, welche zu den Omega-3-Fettsäuren gehört. Die Alphalinolensäure die im Leinsamen vorhanden ist, kann Entzündungen im Körper hemmen, unterstützt den Organismus bei hohem Blutdruck und ist in der Lage die Blutfette zu regulieren und kann somit Herzinfarkten, Schlaganfällen und Thrombosen vorbeugen. Bei Untersuchungen von 12 Rapsölen kam man zu einem eindeutigen Ergebnis. Das optimale Fettsäuremuster in allen Rapsölen ist sehr gesund. Man vermutete sogar, dass es möglichweise sogar gesünder ist, als Olivenöl. Rapsöl besticht durch einen hohen Gehalt an Ölsäuren, einen moderaten Gehalt an Linolsäure und wenig gesättigte Fettsäuren. Verantwortlich für die guten oder schlechten Eigenschaften sind die Fettsäuren in den naturbelassenen bzw. kaltgepressten Ölen. Was sind gute Fette zum Abnehmen? Besonders geeignet, sofern Sie abnehmen wollen sind Öle aus Mandeln, Walnüsse oder Haselnüsse. Alle Öle enthalten von allen pflanzlichen Lebensmitteln, am meisten Omega-3-Fettsäuren. Eine tolle Ergänzung beim Abnehmen ist auch das Leinsamenöl. Chiasamen haben ähnliche Eigenschaften und sind eine super Alternative. Wie eingangs bereits erwähnt, zählt Fett zu den drei wichtigsten Makronährstoffen. Allerdings ist es der einzige Makronährstoff, der vom Körper selbst nicht produziert werden kann, so dass wir darauf angewiesen sind, Fett über unsere Ernährung aufzunehmen. Unser Körper benötigt Fett als essentielle Energiequelle, um den Alltag zu meistern. Jede einzelne Muskelzelle und Zelle wird durch einen Fettmantel geschützt. Ebenfalls sind Fette wichtig, um unseren Hormonhaushalt zu regulieren. Für eine gesunde Testosteronbildung sind gesunde Fette gleichfalls notwendig.  Eine weitere wichtige Aufgabe von gesunden Fetten ist die Mithilfe bei der Aufnahme von den fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Ohne Fett würden diese Vitamine ohne einen Nutzen wieder ausgeschieden werden.

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