Die Heilkraft der Öle

Die Verwendung ätherischer Öle als Raumdüfte sind nichts Neues mehr. Doch die wertvollen Substanzen werden immer wieder unterschätzt, helfen sie doch bei vielen Beschwerden und sind desinfizierend. Die natürliche Heilkraft der Öle, unterstützen den Organismus bei Erkältungen, Schmerzen, Entzündungen, Schürfungen und vielem mehr. Sie sind sogar in der Anwendung eine Ergänzung, um auch schulmedizinischen Maßnahmen zu ersetzen. Viele ätherische Öle sind sehr wohlschmeckend und können in der modernen Küche verwendet werden.

Bei den ätherischen Ölen handelt es sich um die Pflanzendüfte, die in flüssiger Form bereitgestellt werden. Diese Flüssigkeit löst auf, sobald das ätherische Öl mit der Luft in Berührung kommt. Das Öl ist geht dann weg und zurück bleibt der angenehme Duft, bevor auch er auflöst. Daher ist es sehr ratsam Ihre Fläschchen mit ätherischen Ölen immer sehr sorgfältig zu verschließen. Beim Kauf sollten sie darauf achten, dass es sich um 100% reines ätherisches Öl handeln. Wird auf dem Etikett nicht eindeutig vermerkt, dass es sich um 100% reine Qualität handelt, kann es sein, dass die Öle verdünnt und unter Umständen sogar synthetische Duftstoffe beigemischt wurden. Eine heilende Wirkung darf in diesem Falle nicht mehr erwartet werden.

Ätherische Öle werden aus verschiedenen Pflanzenteilen gewonnen. Das können Blüten, Blätter, aber auch Rinden, Wurzeln oder Harze sein. Sie sind übrigens keine gewöhnlichen Öle und hinterlassen daher auch keine unschönen Fettflecken. Der Begriff „ätherisch“ bedeutet, dass es sich um etwas nicht Fassbares handelt, um ein leicht flüchtiges Öl – im Gegensatz zu gewöhnlichen fetten Ölen. Für die Herstellung von einem Liter eines ätherischen Öls, sind je nach Pflanze zwischen 150 und 5000 Kg Ölpflanzen notwendig. Beispielsweise ist das Rosenöl eines der kostbarsten Öle. Für ein Liter Rosenöl werden zwischen 3500 und 5000 Kg Blütenblätter benötigt. Hierbei erkennen Sie, wie wichtig ein achtsamer Umgang mit ätherischen Ölen ist.

Auf dem Etikett sollten folgende Angeben geben sein.  “100% reines ätherisches Öl”, mit der Bezeichnung des lateinischen Namens der Pflanze. Woher das Öl stammt, das Ursprungsland der Pflanze und die Anbauweise. Wurde das Produkt auf der Extraktion oder aus der Wasserdampfdestillation gewonnen. Genaue Füllmenge in Millilitern und nicht zuletzt der Sicherheitshinweis, wie die Chargennummer und das Mindesthaltbarkeitsdatum.

 

Ätherische Öle enthalten die gebündelte Lebenskraft der ganzen Pflanze. Sie wirken unmittelbar auf das Gehirn und können auf diese Weise sowohl physische, als auch psychische Prozesse im Körper des Menschen positiv beeinflussen. Ätherische Öle sind vielseitig einsetzbar. Sie eignen sich nicht nur für die Duftlampe, sondern auch für entspannende Massageöle, duftende Kräuter- und Blütenbäder, heilende Umschläge, Inhalationen und vieles mehr.

Bevor Sie nun zum ersten Mal ein ätherisches Öl auf der Haut anwenden, sollten Sie immer an einer kleinen Stelle testen, ob Sie das Öl auch vertragen und es keine Reizungen gibt. Zeigt sich innerhalb von 5-10 Minuten eine unangenehme Reaktion auf der Haut, wie beispielsweise einer Rötung oder ein Jucken, bzw. ein Brennen, dann ist von einer Anwendung abzuraten. Hierbei wäre zu beachten, ob es alternativ ein anderes Öl gibt, welches Sie besser vertragen.

 

Häufig werden auch Seminare von Anbietern einer Aromatherapie mit äthereichen Ölen angeboten. Das können zum einen Seminare für interessierte Endverbraucher sein, oder auch Seminare für Fachpersonal in Form von Mitarbeitern in Apotheken, oder im Fachhandel. Bei den Seminaren steht die intensive Wissensvermittlung rund um Anwendung und die fundierte Wirkung der ätherischen Öle im Vordergrund.


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