Der Säure-Basen-Haushalt

Gibt es auch für Sie folgende Aussagen: Antriebsschwäche, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Unwohlsein, Krankheitsanfälligkeit, Kopfschmerzen, Hautprobleme, Gewichtszunahme, Gicht, Muskelkrämpfe, Sodbrennen und nicht zuletzt Knochenabbau (Osteoporose).

Bei der Osteoporose nimmt die Knochendichte ab. Dadurch erhöht sich das Risiko für Knochenbrüche. Betroffen sind vor allem ältere Menschen – und Frauen früher als Männer.

Menschen mit Osteoporose haben ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit. Was für die Einen schon klar ist, ist für den Anderen noch unbekannt.


Wer sich mit der ganzheitlichen Medizin beschäftigen, dem ist der Einfluss des Säure-Basen-Haushalts auf unseren gesamten Organismus schon bewusst. Störungen des natürlichen Gleichgewichts, dem Säure-Basen-Haushalt, findet zunehmend immer mehr an Bedeutung. Zwar sagt die wissenschaftliche Medizin die eine kontinuierliche pH-Wert-Regulation als völlig selbstverständlich ansieht. Hier wird davon ausgegangen, dass der Körper allen veränderten Bedingungen stets gewachsen ist und die Pufferkapazität des Organismus scheinbar unerschöpflich ist.

Bei einer Überlastung der Pufferkapazität stößt auch jedes noch so gut funktionierende System an seine Grenzen. Was das eigentlich der Säure-Basen-Haushalt und welche Bedeutung unser Verhalten und insbesondere die Ernährung dabei spielen, ist interessant zu wissen.

Stoffwechselvorgänge in unserem Körper sind von verschiedenen Bedingungen abhängig. Nähr- und Vital- und Sauerstoff ist ebenso wichtig wie ein richtiger pH-Wert. Bei einem optimalen pH-Wert können die unzähligen Enzyme in unserem Körper am besten arbeiten.  Dabei werden Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate zu Energie umgewandelt und den entsprechenden Zellen, der Muskulatur und den Organen zur Verfügung gestellt.

Der PH - Wert

Komplizierte daran ist, dass die PH-Werte in den verschiedenen Organen immer anders ist. Der Magen ist sehr sauer um z. B. unerwünschte Bakterien abzutöten und den Verdauungsvorgang zu beschleunigen. Der pH-Wert im Magen liegt zwischen 1,5 und 2. Dies ist sehr sauer und etwa vergleichbar mit dem pH-Wert von Zitronensaft. Wird der Magen mit Speisebrei gefüllt, steigt der pH-Wert im Magen auf Werte zwischen 2 und 4. Nüchtern oder mit Essen gefüllt, der pH-Wert im Magen bleibt im sauren Bereich. Erstaunlich daran ist zu beobachten, dass der Organismus dies tatsächlich von sich aus den Säure-Basen-Ausgleich zuverlässig regelt. Schwankungen werden grundsätzlich abgefangen. Doch langfristige Veränderungen können den Nährstofftransport, die Enzymtätigkeit, die Aktivität der Organe nachteilig beeinträchtigen.

Die Magenschleimhaut bildet Magensäure (Salzsäure) um die Speisen, die wir zu uns nehmen, zu verdauen und Krankheitserreger abzutöten. Gleichermaßen wird die gleiche Menge an Basen (Bicarbonat) gebildet. Das Bicarbonat gelangt in den Blutkreislauf und von dort aus z. B. zur Bauchspeicheldrüse und dann in den Dünndarm. Dadurch kann der saure Magenbrei neutralisiert werden. Mit der so entstehenden Basenflut werden aber nicht nur die Verdauungsorgane versorgt, sondern auch das Bindegewebe mit Bicarbonat versorgt. Säuren können so abgepuffert und zur Niere transportiert werden, um dort ausgeschieden zu werden.

Wie entsäuert man am besten den Organismus?

Es ist für Sie bestimmt nichts Neues, wenn wir schreiben, durch bewusste Ernährung. So dürfen auf Ihrem Speiseplan folgende Lebensmittel stehen. Kartoffeln, Blatt- und Wurzelgemüse wie Sellerie, Karotten, Fenchel, Obst, stilles Wasser, Mandeln, Wildkräuter wie Brennnessel, Schafgarbe, Löwenzahnblätter oder Melisse. Ebenfalls oft als Zutat in basenbildenden Tees enthalten: Zinnkraut (auch Ackerschachtelhalm genannt) Pfefferminze. Zu guter Letzt ist Sport auch eine Möglichkeit seinen Säure-Basen-Haushalt zu verbessern. Vorsicht nicht übertreiben – siehe Muskelkater!

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